Ablauf

Du fragst dich, wie so ein Fotoshooting im Groben abläuft?

Bei vielen Teilen des Fotoshootings habe ich feste Abläufe entwickelt, die sich in den letzten Jahren bewährt haben. Die wenigsten davonbetreffen übrigens das eigentliche Fotografieren 😉

Im Rahmen der Terminfindung telefonieren wir oder tauschen uns per E-Mail oder auch WhatsApp aus. Dabei stellst du mir natürlich auch schon deine Fellnase vor und ich kann mir schonmal ein erstes Bild machen.
Wundere dich bitte nicht, wenn ich z.B. auch ganz banale Dinge wie die Fellfarbe erfrage – denn die ist z.B. wichtig für das passende Licht am Fototag.
Hat dein Hund z.B. sehr dunkles Fell und der Shootingtag hält gar keine Sonne für uns bereit, dann müssen wir evtl. Einschränkungen in der Bewegungsfotografie machen. Denn bei wenig Licht und einem dunklen Model haben die Kamera und ich mitunter Schwierigkeiten, die dafür erforderlichen kurzen Belichtungszeiten zu erreichen. Ich weihe dich immer gern in das Für und Wider ein, denn die Entscheidung, das Shooting evtl. zu verschieben, möchte ich mit dir zusammen treffen. Leider kann es ja auch immer sein, dass dein Tier z.B. sehr alt oder krank ist und vielleicht nicht mehr soviel Zeit hat.

Ich freue mich, wenn du mir deine Fellnase beschreibst, wie du sie siehst! Was bedeutet sie dir? Wie lange ist sie schon bei dir? Gibt es eine besondere Geschichte, wie dein Vierbeiner zu dir kam?
Das hilft mir, eure Beziehung zueinander kennenzulernen und in meine Fotografie miteinfließen zu lassen.

Bei der Terminabstimmung besprechen wir auch, wo wir fotografieren.
Ich habe hier im Umkreis natürlich einige Örtlichkeiten, an denen ich bevorzugt fotografiere. Es kann auch sein, dass ich die passende Location im Kopf habe, wenn du mir deine Fellnase beschreibst. Genauso gerne komme ich aber zu euch – weil du eine tolle Örtlichkeit hast – oder der Transport deines Tieres zu aufwendig ist (z.B. bei Pferden).
Hier lasse ich mir von dir beschreiben, wie die Örtlichkeiten bei euch aussehen und wir überlegen gemeinsam, ob das passende dabei ist.
Es kann auch sein, dass ich dich „nach der Sonne kucken“ schicke – wenn du einen bestimmten, tollen Hintergrund hast, muss zum Fotoshooting die Sonne in meinem Rücken sein, wenn ich dein Tier dort fotografiere.

Bei der Terminfindung merke ich mir gerne einen Ausweichtermin vor – falls das Wetter gar nicht mitmachen sollte. Und du weißt selbst sicher auch, dass es dann einfacher ist, wenn man den Termin schon vormerkt – denn die freien Termine sind oft dünn gesät (sowohl bei dir, als auch bei mir).

Einen oder zwei Tage vor dem Shooting schließen wir uns nochmal kurz, ob alles nach wie vor „passt“ und ob bei dir vielleicht noch Fragen sind.

Beim Fotoshooting selbst beginnen wir ganz in Ruhe. Auch wenn wir uns dann schon durch’s Telefon „kennen“ nehmen wir uns natürlich auch hier nochmal Zeit für ein paar persönliche Worte. Und dann lerne ich natürlich dein Tier kennen!
Bei Hunden mache ich es gerne so, dass wir ein paar Meter zusammen laufen und ich noch ein paar Details erfahre.
Bei Pferden ist es immer schön, wenn du schon „grundgereinigt“ hast. Aber mehr muss auch nicht sein. Wir können ruhig noch ein paar Minuten am Putzplatz stehen, während du die letzten Feinarbeiten vornimmst, oder sattelst, weil Reitbilder auf dem Plan stehen.
Gerne schaue ich mich auch mal auf der Suche nach weiteren Fotohintergründen am Hof um.

Und dann kommt der Teil, der zwar planbar ist, aber jedesmal anders läuft:
Wir fotografieren 🙂

Ich versuche zu erkennen, was dein Hund am besten anbietet und was ich für dich unbedingt aufs Bild bannen muss.

Bei Pferden bevorzuge ich die freien Bewegungsbilder und Stand- und Kuschelbilder zeitlich vor den Reitbildern – weil anschließend meist ein Sattelabdruck auf dem Pferderücken zu sehen ist – gerade an sehr warmen Tagen.

Natürlich darfst du zwischendurch auch mal „Bilder kucken“.
Auf dem Kameradisplay lässt sich zumindest schonmal ein erster Eindruck gewinnen – und nicht selten markiere ich hier Bilder schon als „etwas besonderes“.

Sind alle Bilder im Kasten und du und deine Fellnase groggy, geht es für mich zu Hause mit der Bildbearbeitung weiter.
Ich übertrage die Bilder auf den PC und entwickle die digitalen Negative (RAW-Daten). Dabei findet schon eine kleine Grundbearbeitung statt. Haupsächlich sind das Dinge wie Bildschnitt sowie leichte Belichtungs- und Farbkorrekturen.
Technisch misslungene Bilder werden direkt aussortiert. Aus den gelungenen treffe ich eine Vorauswahl und bearbeite diese nochmal etwas feiner nach.

Dann werden diese in der Auflösung kleingerechnet und mit meinem Logo versehen. Diese weboptimierten Bilder landen dann in deiner persönlichen Galerie und du darfst dir deine Favoriten aussuchen.

Normalerweise vergeht vom Fotoshooting bis zur Nachricht „Deine Galerie ist fertig“ etwa eine Woche. Zu Zeiten, in der aufgrund guten Wetters mehr Shootings als üblich staffinden, kann es schonmal länger dauern. Aber dann bekommst du auf jeden Fall einen Vorkucker!

Je nach Paket bekommst du nach erfolgter Auswahl deiner Lieblingsbilder eine DVD mit den hochauflösenden Dateien oder einen Link zum Download.
Die weboptimierten Bilder kannst du übrigens sofort herunterladen – und mit meinem Logo darauf bei Facebook, What’sApp usw. nutzen.

Die Galerie bleibt natürlich ein paar Wochen für dich aktiv – nach etwa drei Monaten muss sie aus Platzgründen weichen. Aber deine Bilder sichere ich natürlich doppelt auf meinen Festplatten.
Wenn du dich also später anhand der Dateien, du du heruntergeladen hast, für weitere Bilder entscheidest, ist das natürlich gerne möglich!

Cap – schon ein Profi vor der Kamera 😉